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[definition]
Keuchhusten (Pertussis)
 
Eine durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöste akute Infektionskrankheit, die sich nach der Ansteckung (nach ein bis zwei Wochen) durch erhöhte Körpertemperatur, Schnupfen, typische Hustenanfälle (krampfartig und mit Atemnot verbunden) und gelegentlich auch in eine Bindehautentzündung äußert, wird als Keuchhusten bezeichnet. Keuchhusten ist durch eine Tröpfeninfektion übertragbar und betrifft am häufigsten Kinder unter 6 Jahren. Während einer Infektion mit dem Bakterium Bordetella pertussis können andere bakterielle Keime leichter eine Erkrankung wie z.B. eine Lungenentzündung, Bronchitis oder Mittelohrentzündung verursachen. Bei Säuglingen ist Keuchhusten sehr gefährlich, da er zu lebensbedrohlichen Atemstillständen führen kann. Die Gefahr einer Zweiterkrankung ist sehr niedrig, da bei der ersten Erkrankung der Körper eine Immunität entwickelt.
 
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