Der Symptomechecker gibt Ihnen die Möglichkeit Ihre Symptome zu identifizieren um diese dadurch einer Beschwerde einordnen zu können. Wählen Sie das Geschlecht aus, das entsprechende Körperteil und los gehts.
Wenn der Harnabgang nicht mehr kontrolliert werden kann, spricht man von einer Harninkontinenz. Eine Harninkontinenz ist also ein unwillkürlicher Harnverlust, bei dem kleinere oder größere Mengen (teilweise bis zur kompletten Blasenentlehrung) Harn ausfließen. Die Schließmuskel der Blase sind für die Harnentlehrung verantwortlich, deren Funktion aber von unterschiedlichen Faktoren (Harnwegsinfektionen, Verletzungen, Erschlaffung der Muskulatur, Beckenbodensenkung nach mehreren Geburten, Nebenwirkung von Medikamenten, Prostatavergrößerung, neurologische Störungen, aber auch eine natürliche Schwächung des Muskels) beeinträchtigt werden kann. Hauptsächlich sind ältere Personen und mehr als 50 % aller Frauen von einer Harninkontinenz betroffen.
Es werden mehrere Inkontinenzformen unterschieden:
Dranginkontinenz/ Urgeinkontinenz: man spürt plötzlich einen starken Harndrang und die Blase wird unwillkürlich und ebenso plötzlich entleert. Die Ursache ist ein instabiler Druck in der Harnblase.
Reflexinkontinenz: man spürt keinen Harndrang, die Blase wird aber unwillkürlich entleert. Die Ursache sind neurologische Störungen (u.a. Morbus Parkinson).
Überlaufinkontinenz: die Blase läuft aus, weil ihre Entleerung wegen unterschiedlichen Hindernissen (z.B. eine Vergrößerung der Prostata, Missbildungen, Operationsschäden etc.) nicht möglich ist.
Lachinkontinenz/ Giggleinkontinenz: auf Grund eines starken Lachens wird die Blase unwillkürlich entleert.
Stressinkontinenz: tritt bei körperlichen Belastungen auf (beim Husten, Niesen, Heben, Aufstehen, Treppensteigen etc.).