Der Symptomechecker gibt Ihnen die Möglichkeit Ihre Symptome zu identifizieren um diese dadurch einer Beschwerde einordnen zu können. Wählen Sie das Geschlecht aus, das entsprechende Körperteil und los gehts.
Endometriose ist eine gynäkologische Erkrankung. Pro Jahr erkranken in Deutschland 40.000 Frauen an dieser Krankheit. Sie tritt häufig in der Pubertät und in den Wechseljahren auf.
Bei der Endometriose verändern sich die Endometrioseherde entsprechend des Menstruationszykluses. Sie Herde befinden sich im unteren Bauch oder Beckenraum. Oft sind auch die Eierstöcke betroffen. Aber auch in der Scheidewand, im Darm und sehr selten in der Lunge oder im Gehirn können diese Herde vorkommen.
Die Einteilung der Endometriose erfolgt nach den Erscheinungsorten der Herde. Wenn sich die Endometrioseherde im Becken (Eileiter oder Gebärmuttermuskulatur) befinden, dann spricht man von einer inneren, genitalen Endometriose. Die häufigste Endometrioseform ist, die die sich im Genitalbereich aber nicht in der Gebärmutter angesiedelt hat (Eierstöcke, Gebärmutteroberfläche, Scheide oder Vulva). Es handelt sich dabei um eine äußere, genitale Endometriose (Endometriosis genitalis externa). Endometrioseherde außerhalb des Genitalbereichs (Darm, Blase, Haut, Lunge usw.) werden als extragenitale Endometriose (Endometriosis extragenitalis) bezeichnet und sind die seltenste Endometrioseform.