Die Gesamtheit aller Verfahren und Methoden zur Feststellung von Krankheiten und Leiden. Es gibt dafür medizinische, technische und labortechnische Lösungen.
Anamnese
Die Anamnese ist der erste Schritt bei der medizinischen Diagnose und beinhaltet neben gründlichen Befragungen des Patienten, auch die Untersuchung der Körperfunktionen, wie Herzschlag, Lungenfunktion oder Puls.
Biopsie
Die Biopsie ist eine Gewebeentnahme aus verschiedenen Körperteilen, um diese dann zu untersuchen. Sie wird mit Hilfe von verschiedenen Instrumenten durchgeführt, die meistens über einen kleinen Schnitt eingeführt werden und mit denen man kleine Gewebestückchen herausschneiden kann.
Computertomographie (CT)
Die Computertomographie gehört zu den imagistischen, also bildgebenden Diagnosemethoden. Durch ein kompliziertes magnetisches Strahlungsverfahren wird der Körper schichtweise durchleuchtet um dann im Computer als Bild wieder zusammengesetzt zu werden. Dieses Verfahren ist für die Feststellung von Angriffen der Weichteile und inneren Organe die beste Methode, da durch Sie kleinste Änderungen an der Gewebestruktur erkannt werden.
Knochenmarkpunktion / Knochenmarkbiopsie
Durch eine dünne, spezielle Nadel wird ein Einstich (Punktion), in der Regel in platte Knochen vorgenommen. Die Knochemarkpunktionen dient entweder der Untersuchung oder der Knochemarkentnahme für Markspenden.
Lymphknotenentnahme (Biopsie)
Sollte die Möglichkeit einer bösartig entwickelten Lymphknotenvergrösserung bestehen, wird, um eine Diagnose durchführen zu können, ein angegriffener Lymphknoten vollständig entnommen. Dies geschieht unter Vollnarkose, oder falls dies nicht erforderlichs ich, mit lokaler Betäubung.
Gewebeschnitt (Histologie)
Kleine, meistens mit verschiedenen Substanzen gefärbte Gewebschnitte, werden unter dem Mikroskop von einem Pathologen untersucht. Sollte sich ein auffälliger Unterschied zu den Vergleichsobjekten gesunder Strukturen erweisen, kann ma feststellen welcher Art die Erkrankung ist. Dafür muss es jedoch schon Präzedenzfälle gegeben haben, die etwa die gleichen Merkmale aufwiesen wie das untersuchte Gewebeteilchen.
Sonographie (Ultraschalldiagnostik)
Ebenfalls zu den bildgebenden Diagnosemethoden zählend, ist der Ultraschall mit einer Frequenz von 1 – 10 Megahertz für die Darstellung der internen Organe besonders gut geeignet. |