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Fachbegriffe
Anatomielexikon
  1. Skelett
  2. Muskulatur
  3. Sinnesorgane
  4. Atmung
  5. Herz-Kreislauf
  6. Geschlechtsorgane
  7. Verdauung
  8. Nerven
  9. Hormone
  10. Lymphsystem
I. Skelett

Das Skelett bildet die Stützstruktur des Organismus. Das Skelett eines erwachsenen Menschen besteht aus mehr als 200 Knochen und hat einen Anteil von 12 Prozent am Gesamtgewicht. Bis zu seiner vollständigen Entwicklung braucht das menschliche Skelett mehrere Jahre und ist erst um das 20. Lebensjahr herum vollständig entwickelt.

Das Skelett besteht aus drei Hauptabschnitten:

  • Kopfskelett und Schädel

  • Rumpfskelett (mit Wirbelsäule und Brustkorb)

  • Gliedmaßenskelett (mit Schultergürtel und Beckengürtel)

  • Armskelett (Ober-, Unterarm-, Handknochen) und Beinskelett (Oberschenkel-, Unterschenkel- und Fußknochen).
Die Knochen des Skeletts sind kein starres Gerüst, sondern durch viele Gelenke beweglich miteinander verbunden. Die Form und Größe der Knochen ist abhängig von ihrer Lage im Körper und ihrer Aufgabe. Es gibt Röhrenknochen (Arme und Beine, hauptsächlich eine Stützfunktion), Plattenknochen (Schädelknochen, Beckenknochen, hauptsächlich eine Schutzfunktion) und 33 Wirbelknochen (an der Wirbelsäule angeordnet).
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II. Muskulatur

Der menschliche Körper besitzt rund 650 Muskeln. Ohne Muskeln könnte der Mensch sich nicht bewegen, denn jede Bewegung erfordert eine Aktivität gewisser Muskeln. Allein im Gesicht befindet sich eine Vielzahl an Muskeln, um die Stirn zu runzeln benötigt der Mensch circa 40 Muskeln und zum Lachen sind 70 Muskeln nötig. Mit dem Nervensystem werden die entsprechenden Befehle vom Gehirn an die Muskeln weitergeleitet.

Es gibt drei verschiedene Muskulaturarten:
  • Die unwillkürliche (=glatte) Muskulatur

  • Die willkürlichen (=quer gestreifte) Muskulatur

  • Der Herzmuskel (=speziell quergestreift)

Die menschliche Muskulatur wiegt mehr als das Knochengerüst. Sie macht etwa 40 Prozent des Körpergewichts aus.
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III. Sinnesorgane

Die Sinnesorgane sind die Rezeptoren mit deren Hilfe der Mensch seine Umgebung und Umwelteinflüsse wahrnimmt. Die wichtigste Rolle dabei übernehmen die Augen, das grösste Sinnesorgan bildet die Haut.

Sehsinn Die Augen sind für die Wahrnehmung von Bildern und Lichteinflüssen verwantwortlich. Sie befinden sich in der Augenhöhle, werden von sechs Muskeln festgehalten und von drei Paar Nerven gesteuert.
Durch die Pupille gerät das Licht auf die Netzhaut, die für das Erstellen des gesehen Bildes verantwortlich ist.

Hörsinn
Die Ohren haben eine doppelte Rolle inne, sie vereinen die auditive Wahrnehmung mit dem Gleichgewichtssinn. Das Ohr besteht aus den am Kopf sichtbaren Ohrmuscheln, übergehend in den Gehörgang, dem vom Trommelfell geschützten Mittelohr sowie auch dem Mittelohr und der Schnecke, die die für den Gehörsinn zuständigen Sinneszellen enthält.

Geruchssinn
Die Nase hat ebenfalls zwei Funktionen, erstens die Luftzufuhr während der Atmung und zweitens bildet Sie das Riechorgan des Menschen. Sie befindet sich zentral im Gesicht und beherbergt im oberen Nasengang das Geruchsorgan.

Geschmackssinn

Für den Geschmackssinn ist die Mundschleimhaut und die Zunge zuständig.
Letztere enthalten die Geschmacksknospen die wiederum die Geschmackspapillen inne haben.

Gleichgewichtssinn
Das Organ das für den Gleichgewichtssinn verantwortlich ist, befindet sich im Innenohr und beinhaltet die beiden Vorhofsäckchen, die die Sinneszellen für den Gleichgewichtssinn beherbergen.

Tastsinn und Temperaturwahrnehmung
Das grösste Organ des Menschen ist die Haut. Neben der schützenden Rolle, ist die Haut auch für den Tastsinn zuständig. Desgleichen übernimmt die Haut die Rolle der Temperaturwahrnehmung.
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IV. Atmung

Die physischen und physiologischen Vorgänge die der Körper für die Versorgung mit Sauerstoff zur Verfügung hat, nennt man zusammenfassend Atmung. Diese umfasst sowohl das körperliche Ein- und Ausatmen der Luft, als auch die chemischen Vorgänge bei denen Sauerstoff in den Lungen aus der Luft gewonnen und Kohlenstoffdioxid wieder ausgeatmet wird.

Das erste Organ das für die Atmung zuständig ist, ist die Nase. Sie dient der Luftzufuhr, sowie auch der Erwärmung kalter und Filterung nicht sauberer Luft. Im Inneren der Nase befinden sich Härchen, die die eingeatmete Luft Schmutzpartikel entziehen. Dieser Vorgang wird im Rachen und in der Luftröhre weitergeführt. Die Schleimhaut der Luftröhre ist von Flimmerhärchen bedeckt, die im Verlauf der Luftröhre zu den beiden Bronchien hin, weiterhin die Luft säubern. Die Bronchien ähnelt dem Aufbau der Luftröhre, werden jedoch durch die Verzweigung im Bronchialbaum immer kleiner und ändern Ihre Struktur.

Das Hauptorgan der Atmung ist die Lunge. Sie belegt den grössten Teil des Brustraums und ist von einer doppelten Membran umgeben, die an der Lunge selbst und am Brustkorb anliegt. Das Steuerzentrum der Atmung befindet sich im verlängerten Mark. Dieses gibt die für das Einatmen notwendigen Impulse aus.
Das zwischen Brustkorb und Bauchhöhle befindliche Zwerchfell zieht sich beim Einatmen zusammen ermöglicht damit das Steigen des Lungevolumens. Das Ausatmen erfolgt einfach durch die passive Verminderung des Brustkorbs.

In der Lunge findet ein Verbrennungsprozess statt, bei welchem Sauerstoff und Kohlendioxid getrennt werden und in die Blutbahn gelangen. Die Abspaltung des Sauerstoffs findet in den Bronchienalveolen statt, wobei er von der Luftbahn in die Blutbahn eindringt.
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V. Herz-Kreislauf

Der Herz-Kreislauf ist der Motor des Körpers, er sorgt dafür dass jede Zelle mit den notwendigen Stoffen versorgt wird.

Das wichtigste Organ des Kreislaufs ist das Herz. Dieses ist ein Hohlmuskel der sich hinter dem Brustbein befindet. Es besteht aus zwei Hälften und wird von der Herzscheidewand geteilt. Diese Hälften haben einen Vorhof und eine voluminösere Kammer. Der Blutfluss durch das Herz wird von den Herzklappen gesteuert und bringt somit das Herz im Normalfall auf 60 bis 80 Schläge pro Minute.

In den Lungen wird das Blut mit Sauerstoff angereichert und gelangt in die linke Herzhälfte. Daraufhin wird mittels Zusammenziehen der linken Herzkammer, der sogenannten Systole, das Blut durch die Arterien in den Körper weitergeleitet. Sauerstoff und und wichtige Nährstoffe werden vom Blut abgegeben und Kohlendioxid und andere Abfallstoffe werden aufgenommen. Durch die Venen werden diese wieder ins Herz, diesmal in die rechte Hälfte transportiert, um somit den Kreislauf abzuschliessen.

Dieser Vorgang ist der grosse Körperkreislauf. Der kleine Lungenkreislauf ist notwendig um das aus dem Körper kommende Blut wieder mit Sauerstoff anzureichern. Dazu das Blut aus der rechten Kammer in die Lungen gepumpt, nimmt dort Sauerstoff auf und gelangt wieder in den linken Vorhof.
Blutgefäße bilden das gesamte, vielfach verzweigte Nezt der im Körper befindlichen Gefäße. Sie werden in drei Arten aufgeteilt. Man unterscheidet zwischen Arterien, Venen und Kapilargefäßen.

Arterien sind die Gefäße, die das mit Sauerstoff angereicherte Blut aus den Lungen durch das Herz in den Körper wieter tragen.

Venen sind die Blutbahnen die das sauerstoffarme und von Schadstoffen beladene Blut aus dem Körper ins Herz und in die Lungen befördern. Die Venen sind zusätzlich mit sogenannten Venenklappen ausgestatt, die einen Rückfluss des durchsetzten Blutes in den Körper verhindern.

Kapillare sind die kleinsten Blutgefäße des Körpers. Sie gewährleisten die Aufnahme der Nährstoffe und des Sauerstoffs aus dem Blut ins Gewebe, sowie auch die Abgabe der Abfallstoffe. Gleichzeitig sind Kapillare in der Haut für die Regelung der Körpertemeratur zuständig, indem sie warmes Blut an der Hautoberfläche abkühlen lassen.

Blut
Das Blut ist für die Versorgung sowie Entschlackung des Körpers verantwortlich. Es versorgt Zellen, Gewebe und Organe mit lebensnotwendigen Stoffen und übernimmt die Abfallprodukte selbiger.

Zusätlich trägt das Blut zur Regulierung der Körpertemeratur bei. Ein erwachsener Mensch hat im Körper etwa 6 Liter Blut, bei Kindern ist es etwa die Hälfte, Säuglinge haben etwa ein Liter. Blut besteht aus dem Blutplasma, den roten Blutkörperchen und den weissen Blutkörperchen. Das Bluplasma ist für eine besser Transportfähigkeit verantwortlich. Es macht etwas mehr als die Hälfte (55%) der Blutmasse aus und besteht zu über neunzig Prozent aus Wasser. Der restliche Teil des Blutes wird von roten und weissen Blutkörperchen gestellt. 44 Prozent sind rote Blutkörperchen und lediglich ein Prozen sind weisse Blutkörperchen. Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) transportieren das sauerstoffhaltige Blut zu den Zellen und nehmen Kohlenstoffdioxid auf um diesen an die Lungen weiter zu leiten. Weisse Blutkörperchen (Leukozyten) haben eine schützende, bezwiehungsweise abwehrende Rolle. Sie sorgen dafür, dass Schädlinge wie etwa Viren oder Parasiten nicht ins Blut gelangen, um so den Körper anzugreifen.
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VI. Geschlechtsorgane

Die Geschlechtsorgane sind sowohl für die Produktion der für die Fortpflanzung notwendigen Ei- und Samenzellen verantwortlich, als auch für den Geschlechtsakt, bei dem es zur Befruchtung der Eizelle durch die Samenzelle kommt.

Man unterscheidet zwischen männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen.

Die weiblichen Fortpflanzungsorgane produzieren Eizellen. Diese Eizellen werden von den männlichen Samenzellen befruchtet und danach von den weiblichen Organen aufgenommen und versorgt. Das weibliche Geschlechtsorgan hat als äussere Merkmale die grossen und kleinen Schamlippen, sowie auch die Klitoris. Die grossen Schamlippen ergeben eine Hautfalte, die nach hinten im Damm endet und nach vorne im Schambein.

Die kleinen Schamlippen liegen darunter und schützen die Klitoris, auch Kitzler genannt. Der innere Teil des weiblichen Geschlechts setzt sich aus der Scheide oder Vagina zusammen, die in den Uterus, die Gebärmutter mündet. Oberhalb des Uterus befinden sich die Eierstöcke. Diese sind für die Produktion der weibliche Eizelle zuständig, wovon sie normalerweise eine pro Monat herstellen und in die Eileiter abgeben. In den Eierstöcken lagern auch weitere Eizellen verschiedener Entwicklungsstadien.
Bei der ersten Regelblutung beginnt die fruchtbarkeit der Frau. Durch verschiedene hormonelle Prozesse wird der Eisprung, das Eindringen der männlichen Samenzellen sowie auch das Abstossen unbefruchteter Eizellen mit der Regelblutung gesteuert. Dieser als Zyklus bekannte Vorgang dauert im Regelfall 28 Tage. Im Falle einer Befruchtung gelangt die Eizelle in die Gebärmutter. Diese hat eine Länge von circa acht Zentimeter und dient neben der Aufnahme der Eizelle, auch der späteren Verosorgung des Fötus mit Blut, Nährstoffen und übernimmt für diesen den Stoffwechsel. Bei Eintreten der Geburtswehen kontrahiert die Gebärmutter und durch die Erweiterung von Muttermund und Scheide erreicht das Neugeborene das Tageslicht.

Ein weiterer Teil der weiblichen Fortpflanzungsorgane ist die weibliche Brust. Diese ist eine Ansammlung von Drüsen und Fetteinlagerungen sowie Fasern. Diese Milchdrüsen umgeben die aussenliegende Brustwarze. Im Falle einer Befruchtung beginnen die Drüsen sich hormonell bedingt zu erweitern, um nach der Geburt Milch zu produzieren. Die Muttermilch ist die für den Säugling am besten abgestimmte Mischung um ein ideales Wachstum zu gewährleisten. Durch das Stillen erhält das Baby wichtige Abwehrstoffe aus dem Körper der Mutter und gleichzeitig auch körperliche Wärme, die für eine positive seelische Entwicklung des Kindes unabdingbar ist.

Die männlichen Geschlechtsorgane sind folgende: der Penis, der Hodensack mit den Hoden, die Prostata, Samenbläschen sowie der Samenkanal. Der Penis befindet sich vor dem Hodensack und hat eine Länge von 6 bis 12 Zentimeter. In ihm befinden sich 3 Schwellkörper, die ihn während der Errektion auf 10 bis 20 Zentimeter anwachsen lassen, um so ein Eindringen in die weibliche Scheide enrmöglichen zu können. Am Beckenboden beginnend, endet der Penis mit der Spitze der Eichel. Im Inneren des Penis befindet sich die Harnröhre, die auch für den Samenerguss, also das Austreten der Samenflüssigkeit zuständig ist. Im Hodensack befinden sich die Hoden. Diese müssen ausserhalb des Körpers sein, da die Körpertemperatur für eine optimale Funktion zu hoch ist. Die Hoden produzieren die männlichen Samenzellen, also die Spermien, aber auch das für die Männlichkeitsmerkmale erforderliche Hormon Testosteron. Der von den Hoden produzierte Samen wird in den Nebenhoden gesammelt, deren Rörchen in den Samenleiter und Harnleiter münden.

Monatlich werden etwa dreißig Milliarden Spermien produziert, die in den Nebenhoden gelagert und im Falle eines Samenergusses ausgestossen. Kommt es zu keinem Samenerguss lösen sich diese auf und es treten neue an Ihre Stelle.
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VII. Verdauung

Die Verdauung ist für die Aufspaltung der Nährstoffe verantwortlich, die mit der Nahrung in den Körper aufgenommen werden.

Der Mund
Die erste Station im Verdauungsprozess ist der Mund. Die Zähne zerkleinern die aufgenommene Nahrung, während der Speichel sie einweicht und für die Weiterleitung in die Speiseröhre vorbereitet. Zusätzlich dazu trägt der Speichel auch bei der Reinigung der Zähne eine wichtige Rolle.

Magen
Das Speichel-Nahrungsgemenge wird durch gelangt durch die Speiseröhre in den Magen, um sich dort mit den Magensäften zu vermischen. Dieser tötet Bakterien ab und denaturiert Eiweisse, so dass dadurch Enzyme leichter zugänglich gemacht werden. Die Magensäure ist eine aggressive Flüssikgeit. Um die weichen Magenwände vor Ihr zu schützen verfügt der Magen über eine Schleimhaut. Nahrung befindet sich je nach Zusammensetzung länger oder kürzere Zeit im Magen. Nahrung die reicher ist an Fetten wird langsamer verdaut, die Konsistenz und Temeperatur spielen auch eine wichtige Rolle dabei. Aus dem Magen wird die Nahrung in den Zwölffingerdarm befördert.
Dünndarm
Durch verschiedene Enzyme im Dünndarm finder eine fortwährende Aufspaltung der Nahrung statt. Die Verdauung der Fettanteile der Nahrung geschieht grösstenteils in den oben leigenden Bereichen des Dünndarms. Die Leber produziert Gallenflüssigkeit die sie an die Gallenblase zur Lagerung weitergibt. Von hier gelangt diese in den Zwölffingerdarm und trägt durch Emulgation zur Verarbeitung der Fette bei. Die Eiweißverdauung setzt sich im Darm fort, wobei die Eiweißteilchen auf molekularer Ebene gesprengt werden um so klein genug zu sein um schon mit ins Blut fliessen zu können.

Um die verschiedenen Nahrungsbestandteile mit voller Leitungsfähigkeit aufnehmen zu können ist der Darm das Organ mit der grössten Fläche. Um dies zu erreichen hat der Darm zahlreiche Falten und Wölbungen, auf denen die Dünndarmzotten eine Aufnahmefläche von bis zu 200m2 ermöglichen.

Dickdarm
Das Bislang sehr flüssige Speisegemisch wird im Dickdarm in Verbindung mit Mineralien des Wassers entledigt. Nährstoffe werden hier keine mehr entnommen, da der Dickdarm nicht fähig ist diese zu resorbieren. Diese Unfähigkeit lässt dadurch auch den Grossteil an Vitaminen die im Dickdarm entstehen, verloren gehen.
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VIII. Nerven

Sämtliche Empfindungen und Wahrnehmungen eines Menschen, sowie auch deren Interpretation im Körper werden vom Nervensystem gesteuert und verarbeitet. Das Nervensystem besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark, ergänzt durch das weit verzweigte periphäre Nervensystem. Die Rolle des Nervensystems ist Informationen innerhalb und um unseren Körper herum aufzunehmen und diese an das Gehirn zur Interpretation weiterzuleiten. Das Gehirn nimmt diese, meistens Reize genannten Impulse auf und erarbeitet Antworten die wiederum an den Ursprung des Reizes oder an seinen Wirkungspunkt versendet werden.

Um das Nervensystem, beziehungsweise Gehirn und Rückenmark vor Schaden zu sichern, befindet sich ersters im Inneren des Schädels oder im Falle des Rückenmarks, im Wirbelsäulenkanal.

Das Nervensystem kann in zwei permanent zusammenwirkende systeme geteilt werden. Es gibt das somatische und das vegetative Nervensystem. Das somatische Nervensystem ist für willkülich Abläufe die unseren Körper betreffen verantwortlich. Das vegetative Nervensystem hingegen ist nicht oder kaum beeinflussbar und übernimmt das autonome Rechenzentrum des Körpers. Es steuert vitale Funktionen selbst im Falle der Bewusstlosigkeit und ist somit für Verdauung, Kreislauf und Sexualität verantwortlich.
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IX. Hormone

Unser Körper ist ein komplexes System aus Organen mit verschiedensten Funktionen, die jedoch auf optimale zusammenarbeiten müssen. Um dies zu ermöglichen muss es Steuerungssysteme geben die die Gesamtheit dirigiert und sämtliche Organe aufeinander abstimmt. Der menschliche Körper besteht aus einer Vielzahl von Organen und Systemen, deren Funktionen aufeinander abgestimmt und deshalb gesteuert sein müssen. Gewährleistet wird diese Steuerung von Botenstoffen, die allgemein als Hormone bekannt sind und von den verschiedenen Drüsen mit endokriner Funktion abgesondert werden.

Die Drüsen und deren Hauptfunktionen sind:

Die Hiranhangdrüse oder Hypophyse ist praktisch das Hauptsteuerorgan der Hormonproduktion, das bedeutet, dass sie sowohl eingene Hormone produziert als auch solche die für die Steuerung anderer Drüsen verantwortlich sind. Der Hypothalamus ist eine kleine Drüse im Kleinhirn, die in direkter Verbindung zur Hypophyse steht und deren Hormanabsonderung regelt. Zusätzlich ist er für u.a. Folgende wichtige Funktionen verantwortlich: Herzschlag, Hunger- und Durstgefühl, Sexualtrieb und Schlafrhytmus.

Die Schilddrüse ist eine am Kehlkopf anliegende Drüse, deren Hormonproduktion für die Energieverwertung in den Zellen und für die Eiweißherstellung verantworltich ist. Hinter der Schilddrüse befinden sich die Nebenschilddrüsen, die für die Regelung des Kalziumhaushalts notwendige Hormone produziert. Die Bauchspeicheldrüse ist eine auf der Rückseite des Magens anliegende endokrine und exokrine Drüse, die zum einen für die Regelung des Blutzuckerspiegels durch die Ausschüttung von Insunlin verantwortlich ist, und zum anderen Verdaungssäfte produziert, die in den Zwölffingerdarm gelangen. Auf den Nieren befinden sich zwei Hauben, die Nebennieren heissen und auch ein Teil des endokrinen Systems sind. Diese regeln den Salz- und Flüssikgeitshaushalt des Körpers und sind für die Steuerung der Körperfunktionen in Extermsituationen verantwortlich, undzwar durch die Ausschüttung des Hormons Adrenalin.

Die weiblichen und männlichen Geschlechtsdrüsen liegen jeweils an den Eierstöcken sowie an den Hoden an und sind unter anderem zuständig für die Produktion der Hormone die die weiblichen und männlichen Geschlechtsmerkmale beeinflussen, wie etwa die Brustentwicklung bei der Frau oder den Bartwuchs beim Mann.
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X. Lymphsystem

Das Lymphsystem ist ein Netz im menschlichen Körper, das aus Lymphknoten, dem Thymus, der Milz und den Mandeln zusammengesetzt wird. Die Lymphgefäße nehmen körperfremde Substanzen, überflüssiges Zellwasser und Produkte aus dem Stoffwechsel auf, und erhalten auf diese Weise mit Hilfe der Lymphozythen das Immunsystem aufrecht.

Lymphozyten sind Gedächtniszellen die für die Immunabwehr notwendig sind. Sie können sich die Struktur von Erregern und Angreifern merken um auf diese Weise einen Abwehrreaktion hervor zu rufen.

Die Mandeln sind in Ihrer Rolle nicht deutlich definiert, vermutlich sind sie aber für die abwehr von Infektionen verantwortlich. Die Milz hat auch eine säubernde Rolle, dass heisst, dass sie dem Blut abgestorbene Körperchen entzieht und neue herstellt. Im jungen Alter ist sie stark an der Produktion der roten Blutkörperchen zuständig.

Der Thymus befindet sich hinter dem Brustbein und ist bis zu und in der Pubertät für die Produktion von Immunzellen zuständig. Da diese Aufgabe nach der Pubertät von anderen Drüsen übernommen wird, bildet sich der Thymus nach und nach zurück.
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