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Eine Allergie ist eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und meist harmlose Umweltstoffe, die so genannten Allergene, die sich in unterschiedlichen Symptomen zeigt. Die Bezeichnung \\\"Allergie\\\" hat diese Krankheit 1906 von Clemens von Pirquet, einem österreichischen Wissenschaftler, erhalten.
Allergieauslöser können z.B. Staub, Nahrungsmittel (z.B. Milch, Nüsse, Äpfel, Kiwi), Tierhaare, Pollen, Arbeitsmaterialien, Kosmetikprodukte, Medikamente sein. Begünstigende Faktoren sind: Vererbung, Umweltverschmutzung, übertriebene Hygiene im Kindesalter (ein gewisser Kontakt mit Bakterien und Schmutz ist nötig, damit das Immunsystem abgehärtet wird). Ingesamt sind vier Haupttypen von allergischen Reaktionen bekannt.
Die zwei häufigsten sind Typ I Soforttyp und Typ IV Spättyp. Typ II zytotoxischer Typ und Typ III Immunkomplex oder Arthus- Typ sind eher seltene Allergieformen.
Pseudoallergien:
Pseudoallergien sind allergieähnliche Reaktionen, die aber nicht wegen einer Fehlregulation (Überreaktion) des Immunsystems auftreten. Ursachen einer Pseudoallergie können z.B. Empfindlichkeiten gegenüber Histamin, ein Gendefekt, Malabsorption oder Medikamente sein. |